Die GSE-Historie: Was aus einem Grapefruitkern gewachsen ist

Geplant hatte Michael Gracher die Unternehmensgründung nicht. Sie passierte zufällig und aus einer Gefälligkeit heraus: Damals hatte sich der frühere Heilpraktiker und Homöopath bereiterklärt, den begehrten Grapefruitkernextrakt für seine Kolleginnen und Kollegen aus den USA zu importieren. Denn vor 1994 war dieser in Deutschland nicht erhältlich.

Der Kern im Kern der Sache
Aus dieser Hilfsbereitschaft ist heute ein Unternehmen gewachsen, das mit einem 25-köpfigen Team über 35 Produkte herstellt und vertreibt. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg: Zu Beginn war Gracher parallel als Heilpraktiker tätig und führte GSE nebenbei. Die Flaschen füllte er anfangs zu Hause ab und etikettierte sie dort per Hand. 

Langsam und kontinuierlich nahm GSE immer mehr Raum ein, die ersten Mitarbeiter wurden angestellt, plötzlich hatte GSE schon 500 Kunden. Das Wachstum schob sich quasi von allein an, zum einen durch die Nachfrage aus Fachkreisen sowie von Lieferanten, die neue Produkte anregten.

O sole, bio!
Mit der Einführung von CitroPlus®, dem ersten Grapefruit-Kern-Extrakt in Bio-Qualität weltweit, gelang GSE im Jahr 2003 eine aufsehenerregende Produktinnovation. Einfach war es nicht … Denn es gestaltete sich enorm schwierig, die Rohstoffe in Bio-Qualität zu beschaffen und auch die Zertifizierung stellte hohe Anforderungen. Aber wer felsenfest überzeugt ist, dass Bio der richtige Weg ist, erreicht auch das Ziel, wo CitroPlus® schon wartet. Und die Phyto Vitamine – mit ihnen wurde 2013 für Michael Gracher ein Traum wahr: Denn schon immer wollte er Vitamine aus Pflanzen herstellen. Als Heilpraktiker kannte er die Phytotherapie und wusste, welche wertvollen Begleitstoffe in Pflanzen enthalten sind. Diese in standardisierter Form als Nahrungsergänzungsmittel anzubieten, war ein großer Moment. Und nicht nur die Produkte waren innovativ, auch das frische und minimalistische Design von André Schön.

Starke Wurzeln, die den Weg weisen
Kurz vor dem 25-jährigen Jubiläum leitete Gracher den Generationswechsel ein und übergab die Leitung des Unternehmens GSE ganz in die Hände von Anja Binger und André Schön. Zuvor haben sie GSE zu dritt geführt, nun gönnt sich Gracher nach einem Vierteljahrhundert GSE ein wenig mehr Freizeit. Auf seinen Rat darf das Unternehmen aber weiterhin zählen – zum Beispiel bei Produktneuentwicklungen, es ist schon viel geplant. Die Zukunft kann kommen!

Unsere Gedanken zum 25. Geburtstag
Auf der Jubiläumsfeier 2019 haben wir verschiedene Wünsche zusammengetragen.
„Bei sich zu bleiben und trotzdem offen für neue Entwicklungen zu sein. Das ist typisch für GSE und ich wünsche uns, dass wir diesen Weg weitergehen!“
„GSE soll seine flachen Hierarchien und familiären Strukturen bewahren, das wünsche ich uns. Außerdem ein gesundes Wachstum und der Geschäftsführung, dass ihr Mut und ihr Einsatz belohnt wird“

„Es ist schon bemerkenswert, dass es stetig eine positive Entwicklung gab. Unser Unternehmen ist ein außerordentlich gesundes, immer gab es genug Budget, um frei zu arbeiten und Ideen verwirklichen zu können. Der Handlungsspielraum war immer enorm groß und ich wünsche GSE, das dies so bleibt, dafür setze ich mich ein. Ebenso dafür, dass wir unsere Haltung, Sinnvolles zu tun, bewahren, Arbeitsplätze schaffen und erhalten und das Betriebsklima immer so gestalten, dass sich hier jeder wohlfühlt."